Fragen und Antworten von Voltaren ® zu den Themen Rückenschmerzen, Knieschmerzen, Gelenkschmerzen, Bewegungsschmerz, Arthrose Behandlung, beschleunigte Heilung, Beweglichkeit wiedererlangen, schmerzstillende Mittel, Voltaren Schmerzgel und rezeptfreies Schmerzmittel.
Schmerz ist eine unangenehme Empfindung, die sich in einem leichten Unbehagen äußern oder unerträglich und qualvoll sein kann. Diese tritt auf, wenn ein äußerer Reiz ein Gewebe schädigt und bestimmte Mechanismen im Körper auslöst. Schmerz ist für das alltägliche Leben von wesentlicher Bedeutung, da er als Warnsignal an den Körper fungiert und diesem hilft, sich vor weiterer Schädigung zu schützen. Auch bestimmte Krankheiten (z. B. Gelenkentzündungen) können diese Mechanismen auslösen, führen jedoch zu unablässigen und invalidisierenden Schmerzen, die noch lange anhalten, nachdem sie ihren biologischen Zweck, ein Warnsignal an den Körper auszusenden, erfüllt haben.
Schmerzen werden in zwei Klassen unterteilt. Grundlage ist dabei die Schnelligkeit des Einsetzens, die Qualität und die Dauer der Empfindung:
- Akute Schmerzen treten sehr rasch auf (normalerweise innerhalb von 0,1 Sekunden nach dem Stimulus), werden nicht in den tieferen Gewebeschichten des Körpers wahrgenommen und können präzise lokalisiert werden. Diese Art von Schmerz wird auch als stechender Schmerz bezeichnet. Als Beispiel könnte man die Schmerzen aufgrund eines Nadel- oder Messerstichs in die Haut anführen.
- Chronische (langsam verlaufende) Schmerzen beginnen nach mindestens einer Sekunde und steigern sich in ihrer Intensität allmählich, über mehrere Sekunden oder Minuten. Diese Art von Schmerzen kann qualvoll sein und wird auch als brennender, beißender und pulsierender Schmerz bezeichnet. Chronische Schmerzen können sowohl in der Haut als auch in den tieferen Gewebeschichten oder inneren Organen auftreten und sind häufig schlecht zu lokalisieren. Ein Beispiel für chronische Schmerzen sind Schmerzen im Zusammenhang mit Gelenkentzündungen oder Krebs.
Diese Schmerzarten treten oft zusammen auf. So können z.B. Patienten mit Gelenkentzündungen im Ruhezustand unter chronischen ‘Hintergrundschmerzen’, bei Bewegung des erkrankten Gelenks dagegen unter stechenden Schmerzen leiden.
Schmerzen werden durch die Stimulierung spezialisierter Nervenendigungen in der Haut und den inneren Organen verursacht. Diese bezeichnet man als Nozizeptoren. Eine Reizung oder Schädigung des Gewebes setzt chemische Botenstoffe (z. B. Prostaglandine und Kinine) frei. Die gebildeten Botenstoffe stimulieren dann die Nozizeptoren, die die Schmerzimpulse entlang der Nerven in das Rückenmark und von dort aus ins Gehirn leiten. Die Schwere des Schmerzes hängt von der Zahl der angesprochenen Nozizeptoren und deren ‘Feuerrate’ ab. Der Schmerz hält auch nach der anfänglichen Verletzung an, da die freigesetzten chemischen Stoffe weiter vorhanden sind.
Eine Entzündung ist die Reaktion des Körpers auf eine Schädigung seiner Zellen oder Gewebe. Wenn Zellen beschädigt sind, setzen sie chemische Stoffe frei, die dazu führen, dass sich die kleinen Blutgefäße in diesem Bereich weiten und somit örtlich zu einer verstärkten Durchblutung führen. Dadurch schwillt der beschädigte Bereich an, rötet sich (aufgrund des zusätzlichen Blutes) und kann sich bei Berührung warm anfühlen. Die Schwellung verursacht Druck auf die Nerven, was ebenfalls zu Schmerzen führt. Die Ärzte sprechen von den ‘klassischen Zeichen’ einer Entzündung – Hitze, Rötung, Schwellung und Schmerzen.
Schmerzen im Bereich eines Gelenks können auftreten, wenn die weichen Gewebestrukturen um das Gelenk herum verletzt sind, zum Beispiel die Sehnen, die Bänder oder die Muskeln. Schmerzen können auch durch eine Schädigung im Gelenk selbst entstehen. So können etwa Probleme im Zusammenhang mit Arthrose Gelenkschmerzen nach sich ziehen.
Schmerzen im unteren Rücken sind ein häufiges medizinisches Problem und einer der häufigsten Gründe für krankheitsbedingte Fehlzeiten und Arztbesuche. Schätzungen zufolge sind 80 % der Bevölkerung zumindest einmal in ihrem Leben von Rückenschmerzen betroffen.
Eine Sehnenentzündung ist eine Entzündung in einer Sehne oder im Sehnenhüllgewebe. Sie kann durch eine plötzliche Verletzung verursacht werden, tritt jedoch meist infolge einer sich ständig wiederholenden Tätigkeit auf, etwa beim Tippen oder bei Sportarten wie Schwimmen, Tennis oder Golf. Die Symptome einer Sehnenentzündung reichen von Druckempfindlichkeit oder Steifheit bis zu Schmerzen, die sich bei Bewegung oder Aktivität verschlimmern.
Wie der Name schon sagt, bringt Schultersteife eine erhebliche Beeinträchtigung der Beweglichkeit des Schultergelenks in alle Richtungen mit sich. Schultersteife kann von einer Entzündung, Vernarbung, Verdickung oder Schrumpfung der Kapsel herrühren, die das Schultergelenk umgibt. Jede Schädigung der Schulter kann zu Schultersteife führen, zum Beispiel eine Sehnenentzündung, eine Schleimbeutelentzündung oder eine Verletzung der Rotatorenmanschette.
Ein Schleimbeutel ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, der sich zwischen einem Knochen und einer Sehne oder einem Muskel befindet. Er sorgt dafür, dass die Sehne problemlos über den Knochen gleiten kann. Diese mit einer Flüssigkeit gefüllten Beutel befinden sich am Schulter-, Ellbogen-, Hüft-, Knie- und Knöchelgelenk. Wenn sie sich aufgrund von Überbeanspruchung, Belastung oder einer direkten Verletzung im Bereich des Gelenks entzünden, kann dies zu einem dumpfen Schmerz, Steifheit und Schwellungen führen. Häufig tritt diese Erkrankung zusammen mit einer Sehnenentzündung auf.
Unter Schulter-Arm-Syndrom versteht man Schmerzen im Bereich des Halses, des Schultergürtels und der oberen Extremitäten infolge von Reizung oder Quetschung von Nervenwurzeln des Halses. Schmerzen und Bewegungseinschränkung der Schulter und Hände des betroffenen Arms gehen damit einher. Häufig geht ein solches Syndrom auf einen „Bandscheibenvorfall“ in der Halswirbelsäule zurück. Dabei treten Bandscheiben zwischen den Halswirbeln ganz oder teilweise hervor und drücken auf die dort entspringenden Wurzeln der Armnerven. Auch chronische Verspannungen mit anschließenden Gewebe- und Nervenwurzelreizungen sind relativ häufige Auslöser eines Schulter-Arm-Syndroms.
Weichteilrheumatismus ist eine entzündliche Erkrankung des Gewebes, welches das Gelenk umgibt. Die häufigste Ursache ist eine Sehnenentzündung in einem der zahlreichen Schultermuskeln. Die daraus entstehende Entzündung führt dazu, dass die normalerweise beweglichen Teile der Gelenkkapsel verkleben und damit die Bewegungsfähigkeit der Schulter erheblich einschränken und zu Schultersteife führen. Dabei können beißende, dumpfe oder stechende Schmerzen auftreten, die von der Schulter bis in den Oberarm, den Nacken und den Brustkorb ausstrahlen können. Das plötzliche Auftreten des Weichteilrheumatismus’ kann schwere Schmerzen verursachen, die auch den Oberarm und den Ellbogen betreffen können. Die Intensität der Erkrankung reicht von einfacher Bewegungseinschränkung bis zur völligen Unbeweglichkeit des Arms. Zuweilen verkümmern auch die Schultermuskeln. Weichteilrheumatismus tritt häufig bei Menschen auf, die 50 Jahre oder älter sind, und wird in den meisten Fällen durch chronische Verspannungen verursacht.
Während des Sports oder körperlicher Betätigung treten häufig Verletzungen auf. Einige sind unfallbedingt, während andere auf unzureichende Ausrüstung oder ungeeignete Trainingsmethoden zurückzuführen sind (z. B. kein ausreichendes Aufwärmen oder Dehnen vor und nach dem Sport oder der körperlichen Anstrengung). Als häufigste Sportverletzungen sind stumpfe Verletzungen, Knieverletzungen, Muskelschwellungen, Verletzungen der Achillessehne, Schmerzen entlang des Schienbeins, Brüche und Verrenkungen zu nennen. Sportverletzungen können akut oder chronisch sein. Akute Verletzungen treten plötzlich beim Spiel oder Training auf. Dazu zählen etwa verstauchte Knöchel, Zerrungen des Rückens und gebrochene Hände. Zu den Anzeichen einer akuten Verletzung gehören: plötzliche schwere Schmerzen, Schwellungen, Unbelastbarkeit eines Beins, Knies, Knöchels oder Fußes, Druckempfindlichkeit eines Arms, Ellbogens, Handgelenks, einer Hand oder eines Fingers oder ein Gelenk kann nicht wie normal bewegt werden. Ausserdem kann auch die extreme Schwäche eines Beins oder Arms oder die sichtliche Ausrenkung eines Knochens oder ein Gelenks ein Hinweis sein. Chronische Verletzungen treten nach länger anhaltender sportlicher oder körperlicher Betätigung auf. Anzeichen hierfür sind Schmerzen bei der Sportausübung oder körperlichen Betätigung, wie auch ein dumpfer Schmerz im Ruhezustand und Schwellungen.
Sogenannte stumpfe Verletzungen sind Schädigungen im Bandapparat, welcher die Verbindung zwischen den Knochen darstellt. Stumpfe Verletzungen entstehen durch indirekte Gewalteinwirkung, wie zum Beispiel durch Überdrehung oder Stauchung. Symptome sind Schwellung, Druckschmerz, Missempfindung und Taubheit. Es kann zu Bewegungseinschränkungen kommen.
Prellungen (Kontusionen) treten auf, wenn ein Körperteil einem direkten Schlag oder wiederholten Schlägen mit einem stumpfen Gegenstand ausgesetzt ist und die entsprechenden Muskelfasern und Bindegewebe dadurch gequetscht werden, ohne dass die Haut geschädigt wird. Eine Prellung kann auch dadurch entstehen, dass der Körper gegen eine harte Oberfläche fällt. Die meisten Prellungen sind unbedeutend und heilen schnell ab. Manchmal sammelt sich im Bereich des geschädigten Gewebes Blut an, das über der Verletzung einen Bluterguss bildet (Hämatom).
Ein Analgetikum ist ein schmerzlinderndes Arzneimittel. Es verhindert die Schmerzweiterleitung und / oder die Schmerzwahrnehmung im Gehirn.
Wenden Sie die Voltaren® Arzneimittel genau nach Anweisung des Arztes an oder lesen Sie die Informationen in der Packungsbeilage sorgfältig durch und befolgen Sie die empfohlene Dosierung. Wenden Sie das Arzneimittel nicht in größeren Mengen oder über einen längeren Zeitraum als von Ihrem Arzt empfohlen an. Befolgen Sie die Anweisungen des Arztes oder Apothekers.
Falls Sie auf ein anderes Voltaren® Produkt umsteigen, kann sich die erforderliche Dosierung ändern. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers zur Dosierung des Arzneimittels.
Diclofenac ist der Voltaren® enthaltene Wirkstoff. Diclofenac ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel, das schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt. Seit vielen Jahren wird Diclofenac aufgrund seiner guten Wirksamkeit und Sicherheit von Ärzten verschrieben.
In der Produktdemonstration können Sie sich die Gebrauchsinformationen aller rezeptfrei erhältlichen Voltaren® Arzneimittel herunterladen.
Außerdem verfügt Ihr Apotheker über weitere Informationen zu Voltaren®, die speziell für medizinisches Fachpersonal verfasst wurden und über die Sie sich zusätzlich informieren können.
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