Schmerzen sind ein komplexes Phänomen, das vom Nervensystem gesteuert wird. Bei Erkrankungen wie Arthrose oder bei Verstauchungen und Zerrungen, kann es zu einer Entzündung der Gelenke oder Muskeln kommen, die wiederum zu Schmerzen führen. Bei Reizungen oder Verletzungen und im Rahmen des Entzündungsprozesses werden chemische Stoffe wie Prostaglandine freigesetzt, die die Weitergabe von „Schmerzbotschaften“ an das Gehirn anregen.
Weshalb können Schmerzen wichtig sein?
Ohne Schmerzempfinden würden wir körperliche Leiden nur sehr schwer erkennen. Die Schmerzen zwingen uns zu einer Verhaltensänderung, die uns vor weiteren Beeinträchtigungen schützt. Gleichermaßen nehmen wir zur Bekämpfung der Schmerzen Medikamente ein und gehen damit gegen die Ursachen von Schmerzen vor, wie beispielsweise einer Verletzung oder Entzündung. Ohne Warnsignale des Körpers wäre der Mensch stark beeinträchtigt.
Schmerzen erkennen
Bevor wir die Linderung der Schmerzen angehen, sollten wir uns die Ursache für unsere Beschwerden bewusst machen. Suchen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker auf.
Es gibt eine Vielzahl von Schmerzen, denen die meisten von uns schon einmal begegnet sind – von Kopfschmerzen über Verstauchungen bis zu Zahnschmerzen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Rückenschmerzen und Kopfschmerzen.
Auch Gelenkschmerzen sind vielen Menschen vertraut, insbesondere im fortgeschrittenen Lebensalter, wenn Schmerzen üblicherweise arthrosebedingt auftreten. Gelenkschmerzen bei jüngeren Menschen sind dagegen häufig auf Sportverletzungen oder auf eine Entzündung der umgebenden Weichteile zurückzuführen. So werden die Schmerzen beim Tennisarm beispielsweise durch einen Muskelansatz neben dem Ellenbogen hervorgerufen.
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