Die Muskelkraft wird vom Muskelquerschnitt bestimmt, also der nervlichen Steuerung der einzelnen Muskeln und der Interaktion der einzelnen Muskeln während einer Bewegungsabfolge. Je nach Trainingsziel werden beim Krafttraining spezielle Übungen durchgeführt.
Den Grundstein des Krafttrainings bilden Ausdauerübungen, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg eine hohe Leistung ermöglichen. Eine starke Bauch- und Rückenmuskulatur ist eine wichtige Voraussetzung für die Stabilisierung des Oberkörpers im Alltag und beim Sport. Dabei werden sowohl die kleinen, tief liegenden Muskeln, als auch die großen Muskeln beansprucht. Übung 29 ist zum Beispiel eine Sensibilisierungsübung für tief liegende, versteckte Muskeln.
Auch Koordinationstraining hilft dabei, im Alltag das Beste aus der eigenen Muskelkraft herauszuholen. Die Übungen für die Koordination wurden daher so konzipiert, dass sie auf instabilem Untergrund durchgeführt werden. Das Krafttraining wird mit Übungen aus den Bereichen „Koordination“ und „Neue Bewegungsformen“ ergänzt.
Wie funktioniert der Kraftaufbau? Begeben Sie sich in die Ausgangsposition. Führen Sie die Übungen langsam und mit gleichbleibender Geschwindigkeit aus. Ändern Sie die Bewegungsrichtung, ohne den Bewegungsfluss zu unterbrechen. Wiederholen Sie die Bewegungsabläufe mindestens 20-30 mal. Legen Sie zwischen den Übungssätzen Pausen von ein bis zwei Minuten ein.
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