Rheumatische Erkrankungen umfassen eine Reihe von Krankheiten des Bewegungsapparates. Dabei können sowohl die Gelenke, die Wirbelsäule, als auch die Sehnen, das Bindegewebe oder die Muskulatur betroffen sein. Rheumatische Erkrankungen sollten in jedem Fall ärztlich behandelt werden, um eine Verschlimmerung zu verhindern.
Man unterscheidet bei den rheumatischen Erkrankungen zwischen entzündlichem Rheuma, bei dem das Gelenk direkt betroffen ist, und Weichteilrheumatismus, bei dem die Weichteile um das Gelenk herum die Schmerzen verursachen.
Entzündliches Rheuma ist eine chronische Erkrankung, die durch schmerzhafte Entzündungen und Schwellungen der Gelenke, insbesondere an den Händen, Handgelenken, Knien und Füßen, gekennzeichnet ist. Ein Beispiel ist die rheumatoide Arthritis. Man vermutet, dass die Ursache eine genetisch bedingte Autoimmunerkrankung ist, bei der der Körper die Gelenkinnenhaut angreift und dort Entzündungen hervorruft. Diese Entzündungen versucht der Körper durch das Immunsystem zu bekämpfen, Schmerzen und Schwellungen des betroffenen Gelenkes entstehen. Um die richtige Therapie zu wählen, muss der Arzt den sogenannte Rheumafaktor im Blut bestimmen.
Sehnenscheidenentzündung und Golfer- oder Tennisellenbogen sind Beispiele für Weichteilrheumatismus. Die Ursache ist „lediglich“ eine Überbeanspruchung der Gelenk-umgebenden Weichteile, wie Sehnen oder Bindegewebe, die sich jedoch in starken Schmerzen äußert.
Unter dem Punkt Schmerzart finden Sie weitere Informationen.