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Rund um den Wintersport

Für den Wintersport gilt, was für alle Sportarten zutrifft: Wer körperlich fit ist, reduziert die Verletzungsgefahr und kann die Aktivität an der frischen Luft mehr genießen!

Die Bergluft kann weitaus ermüdender sein, als viele Menschen denken. Der Körper muss sich auf die Höhenänderungen, das Wetter und die Temperatur erst einstellen. Oft läuft man mit ungewohntem Schuhwerk und in fremdem Gelände viel weitere Strecken, als einem bewusst ist. So können die Tage in einem Skigebiet lang und anstrengend werden. Durch eine gute körperliche Vorbereitung können Sie den Wintersport dennoch verletzungsfrei und entspannt genießen.

Mit Radfahren, Schwimmen, Crosstraining, Laufen oder Walken können Sie Ihr Herz-Kreislauf-System fit halten. Am besten wenden Sie sich einige Monate vor dem Wintersporturlaub an einen Fitnesstrainer um sich ein spezielles Aufbauprogramm für Ihre Rumpf- und Beinmuskulatur zusammenstellen zu lassen.

Die Ausrüstung spielt beim Skifahren und Snwoboarden eine große Rolle, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Tragen Sie immer einen Helm, um sich vor Kopfverletzungen und Gehirnerschütterungen zu schützen. Handschuhe und Rückenschutz dienen zusätzlich als Schutz vor Verletzungen.

Fahren Sie grundsätzlich nur auf Hängen, die zu Ihren Fähigkeiten passen. In allen Skigebieten und Wintersportzentren gibt es Pistenpatrouillen. Die Helfer sind darin geschult, Verletzte sicher von der Piste zu geleiten und dafür zu sorgen, dass diese nach einem Unfall von einem Arzt untersucht werden.

Hier finden Sie einige der häufigsten Verletzungen beim Wintersport. Außerdem erhalten Sie Tipps, mit denen sich Schmerzen lindern und Verletzungen auf ein Minimum reduzieren lassen.

Schulter
Ausgerenkte Schultern und gebrochene Schlüsselbeine: Dazu kommt es meist durch den Fall auf ausgestreckte Arme. Dies ist eine der häufigsten Gefahren beim Wintersport, auf die man sich leider nur schwer vorbereiten kann. Eine starke Rumpfmuskulatur kann jedoch bei einem Fall den Stoß besser aufnehmen.

Hand
Gerade beim Snowboarden sind die Hände besonders gefährdet, weil man dabei Stürze nicht so leicht abfangen kann. Hier können Protektoren helfen, denn ein Handgelenkschutz senkt das Verletzungsrisiko des Handgelenks und der Hand. Tragen Sie außerdem unbedingt Handschuhe, um Verletzungen an den Händen und Fingern zu vermeiden.

Schleudertrauma
Ein Schleudertrauma ist eine typische Snowboarder-Verletzung. Häufig entsteht sie dadurch, dass man hart auf sein Gesäß fällt und dann mit dem Kopf auf dem Boden aufschlägt. Verletzungen der Muskeln, Sehnen und Bänder rund um die Halswirbelsäule können dabei besonders schmerzhaft sein.

Knie
Zu Verletzungen am Knie kommt es beim Wintersport durch die großen Kräfte und Belastungen, die auf das Knie wirken. Zu den häufigsten Verletzungen gehören Bänderzerrungen und Bänderrisse. Ein gezieltes Training im Vorfeld stärkt das Knie.

„Skifahrerdaumen“
Bei Skifahrern und Snowboardern gleichermaßen kommt es zum „Skifahrerdaumen", wenn der Daumen bei einem Sturz gezerrt wird. Die Muskeln werden überdehnt und es kommt zu akuten Schmerzen und einer Schwellung am Daumenballen. Benutzen Sie Sicherheitsstöcke, um derartige Verletzungen zu vermeiden.

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