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Wie funktionieren Gelenke?

Mehr als 100 Gelenke sorgen im Körper für Beweglichkeit. Aber wie tun sie das? Ein Gelenk besteht aus zwei Knochen-Enden, die mit einer Knorpelschicht überzogen sind. Der Gelenkspalt zwischen den Knorpelflächen ist mit Gelenkflüssigkeit gefüllt. Umschlossen wird das gesamte Gelenk von der Gelenkkapsel. Sie ist mit einer Gelenkinnenhaut ausgekleidet. Muskeln und Bänder stabilisieren das Gelenk wie ein schützendes Korsett.

Jeder Teil des intakten Gelenks erfüllt wichtige Funktionen, die eine schmerzfreie und reibungsarme Bewegung ermöglichen:

  • Die Knorpelschicht schützt unsere Knochen wie ein Polster. Sie vermindert eine Reibung der Gelenkflächen während der Bewegung. Zudem schwächt sie Druckstöße auf das Gelenk ab.
  • Die Gelenkflüssigkeit versorgt den Knorpel mit wichtigen Nährstoffen. Als „Schmiermittel“ erleichtert sie zudem die reibungslose Bewegung des Gelenks.
  • Die Gelenkinnenhaut bildet, angeregt durch Bewegung, die Gelenkflüssigkeit.
  • Die Gelenkkapsel hält das Gelenk als Ganzes zusammen.

schematischer Aufbau eines gesunden Kniegelenks

Gelenke machen sich meist erst dann bemerkbar, wenn Bewegung nicht mehr ganz reibungslos verläuft und Schmerzen auftreten.

Gelenkschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Dazu zählen:

  • Arthrose, so genannte Verschleißerscheinungen der Gelenke
  • Rheumatische Erkrankungen wie z. B. rheumatoide Arthritis, auch „entzündliches Rheuma“ genannt
  • Verletzungen, sogenannte stumpfe Traumen (z. B. Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen)

Wenn sich Ihre Gelenke steif anfühlen und Sie durch Schmerzen, z. B. Knieschmerzen, in Ihren alltäglichen Bewegungen eingeschränkt sind, dann leiden Sie möglicherweise unter Arthrose. Bei erwachsenen Menschen gilt Arthrose als weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Das Risiko, an ihr zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Eine Untersuchung bei Ihrem Arzt kann klären, ob Sie an Arthrose leiden.

schematischer Aufbau eines von Arthrose betroffenen Kniegelenks.

Eine Arthrose verläuft in der Regel in vier Stufen:

  1. Im gesunden Gelenk ist der Knorpel noch glatt, elastisch und ausreichend dick. Er kann seiner Schutzfunktion uneingeschränkt nachkommen. Das Gelenk ist optimal beweglich.
  2. Mit beginnendem Gelenkverschleiß wird die Knorpelschicht poröser und dünner. Sie nutzt sich ab. Es bilden sich Risse an ihrer Oberfläche. Das Gelenk kann nicht mehr reibungsfrei gleiten.
  3. Bei Fortschreiten der Arthrose löst sich der Knorpel weiter auf. In manchen Bereichen reiben die Knochen nun direkt aufeinander. Als Schutzreaktion wird vermehrt Knochensubstanz gebildet. Der Gelenkspalt verengt sich.
  4. Belastung führt zu weiteren, knotigen Knochenverformungen. Es kommt zur Deformierung des betroffenen Gelenks. Die Arthrose schränkt die Beweglichkeit des Betroffenen deutlich ein.

Innerhalb jeder Stufe kann Knorpelabrieb, im weiter fortgeschrittenen Stadium auch abgesplitterte Knorpelpartikel, in den Gelenkspalt geraten. Sie wirken wie „Sand im Getriebe“ und beschleunigen die Zerstörung des verbliebenen Knorpels. Zusätzlich reizen sie die Gelenkinnenhaut und verursachen schmerzhafte Entzündungen. Dadurch schwillt das Gelenk an und wird noch unbeweglicher. In der Folge bereiten alltägliche Bewegungen wie z. B. in die Hocke gehen oder Treppensteigen Schmerzen. Die Arthrose wird in diesem Zustand als „aktiviert“ bezeichnet. Besonders häufig von Arthrose betroffen ist das Kniegelenk.

Im Voltaren® Arthrose Special finden Sie weitere Informationen über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten von Gelenkverschleiß.

Gelenkschmerzen können auch infolge von Sportverletzungen auftreten. Erfahren Sie mehr über die typischen Anzeichen von Sport- und Unfallverletzungen, wie Sie im akuten Fall richtig reagieren und wie Sie Muskelzerrungen & Co. am besten vermeiden – hier.

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