Ihr Voltaren Ratgeber:
Gelenk + Aktiv

Aktiv leben

Wie Bewegung bei Gelenkschmerzen hilft



Bewusst genießen

Welchen Einfluss Ernährung auf Gelenke hat

Gelenke verstehen

Wir brauchen sie auf dem Weg zum Bäcker, nachmittags beim Unkrautjäten und abends beim Zähneputzen: Unsere Gelenke sind tagtäglich im Einsatz und ermöglichen uns ein Leben voller Bewegung.

Unsere Gelenke – Multitalente
für ein bewegtes Leben

Unsere Gelenke sorgen nicht nur dafür, dass wir einen Fuß vor den anderen setzen können, sondern wirken gleichzeitig auch als Stoßdämpfer. Sie federn kleinste Stöße und Bewegungen ab und reduzieren so die Belastung auf den Knochen.

Bei diesem Dauereinsatz ist es nicht verwunderlich, dass die Gelenke manchmal schmerzen. Wenn es in den Gelenken zwickt, sie sich heiß oder blockiert anfühlen, kann das verschiedene Ursachen haben.

  • Arthrose, die altersbedingte Verschleißerscheinung der Gelenke
  • Verletzungen, die (durch äußere Gewalt entstehen und) keine offenen Wunden zur Folgen haben, sogenannte stumpfe Traumen
  • Rheumatische Erkrankungen, z.B. rheumatische Arthritis

Hier erfahren Sie Wissenswertes rund um die Ursachen von Gelenkschmerzen und was Sie selbst für Ihre Gelenkgesundheit tun können.

Gesunde Gelenke

Gelenkschmerzen durch Arthrose

Gelenke werden tagtäglich stark beansprucht. Mit den Jahren macht sich deswegen ein Verschleiß bemerkbar, auch Arthrose genannt. Sie ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung bei erwachsenen Menschen.Steifheit ist meist das erste Anzeichen für eine Arthrose und kommt anfangs vor allem nach längerer Ruhe vor. Schmerzen treten in diesem Stadium gewöhnlich nur bei bestimmten Bewegungen oder nach starker Belastung auf.

Ursachen und Entstehung
Natürlicher Gelenkverschleiß ist der häufigste Grund für eine Arthrose. Durch die ständige Belastung der Gelenke wird der schützende Knorpel immer dünner und seine abgeriebenen
Partikel können das Gewebe verletzen. Es kommt zu Schmerzen und Entzündungen.

Risikofaktoren
Abnutzungsspuren in den Gelenken sind normal und kommen im Laufe des Lebens bei jedem Menschen vor. Bestimmte Faktoren können den
Prozess jedoch beschleunigen, wie beispielsweise Übergewicht, Verletzungen und Bewegungsmangel. Aber auch eine berbelastung oder einseitige Belastung der Gelenke durch Sport oder Beruf ist möglich. Außerdem spielen die Gene sowie das Geschlecht eine Rolle, so erkranken Frauen häufiger und schwerer als Männer.

Behandlung
Arthrose ist eine chronische Erkrankung und eine Heilung ist bislang nicht möglich. Aus diesem Grund versuchen Experten bei Betroffenen das Fortschreiten der
Erkrankung abzubremsen, die Beschwerden zu lindern und die Bewegungsfähigkeit
zu behalten oder wiederherzustellen. Das gelingt mit einem ganzheitlichen, konservativen Behandlungsansatz aus Schmerzmitteln, Bewegung und Gewichtsabnahme. Ziel der Behandlung ist es, die erkrankten Gelenke zu entlasten und sie so vor Fehl- und Überlastungen zu schützen.

Gelenkschmerzen durch stumpfe Traumen

Egal ob eine unglückliche Bewegung im Alltag oder ein Zusammenstoß beim Sport – treten Gelenkschmerzen nach Unfällen plötzlich auf, ist ein sogenanntes „stumpfes Trauma“ schuld. Ein verdrehtes Knie, umgeknickter Knöchel oder angestoßener Ellenbogen kann weitreichende Folgen für Bänder, Sehnen und Muskeln haben.

Sofortmassnahmen
Kommt es beim Sport, im Haushalt oder Garten zu einem Unfall, können Sie sich an der sogenannten PECH-Regel orientieren. Durch diese einfachen vier Schritte können Sie die Ausbreitung der Schwellung und zusätzliche Schmerzen verhindern und sorgen somit für eine schnellere Heilung.

Wann zum Arzt
Klingen die Beschwerden nach drei bis fünf Tagen nicht ab oder verschlimmern sich sogar, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und die schmerzende Stelle untersuchen lassen.

Stumpfes Trauma

Gelenkschmerzen durch Arthritis

Es gibt eine Vielzahl von rheumatischen Erkrankungen, die häufigste ist Arthritis. Sie wird im Volksmund auch „Rheuma“ genannt.

Auf den ersten Blick ähneln sich die Symptome von Arthrose und Arthritis, weswegen die Begriffe häufig verwechselt werden. Der große Unterschied: Arthrose ist durch Verschleiß bedingt, während Arthritis eine entzündliche Erkrankung ist, die den ganzen Körper betrifft.

Ursachen und Entstehung
Arthritis gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Das bedeutet, dass das Immunsystem des Körpers körpereigene Zellen als gefährlich abstempelt und sie angreift. Bei Menschen mit Arthritis richtet sich diese Reaktion gegen Zellen der Gelenkinnenhäute. Sie kleiden jedes Gelenk aus und sind für die Bildung der Gelenkschmiere verantwortlich. Durch die Immunreaktion kommt es zu einer Entzündung des Gewebes, es beginnt zu wuchern und zerstört den umliegenden Knorpel.

Risikofaktoren
Warum manche Menschen Arthritis entwickeln und andere nicht, ist bislang unklar. Neben einer genetischen Veranlagung scheinen auch bestimmte Bakterien und Viren eine Rolle zu spielen.

Behandlung
Arthritis ist, genau wie Arthrose, nicht heilbar. So können lediglich die Symptome behandelt werden. Auch hier setzen Ärzte auf einen ganzheitlichen Behandlungsansatz aus Bewegung, Ernährung und Schmerzmitteln.

Bunt und gesund

„Du bist, was du isst“ – hinter dieser Volksweisheit steckt viel Wahres, denn die Ernährung hat einen großen Einfluss auf unseren Körper und unsere Stimmung. Die richtigen Lebensmittel machen nicht nur glücklich und fit, sie können sogar Entzündungen entgegenwirken und so den Verlauf der Arthrose positiv beeinflussen. Welche Lebensmittel die richtigen sind und wie Sie daraus leckere Gerichte zubereiten, erfahren Sie hier.

Sündenbock Fett – zu Unrecht verurteilt

Unser Verhältnis zu Fett ist zwiegespalten: Einige verteufeln es als ungesunden Dickmacher, andere geben hohe Summen für hochwertige Öle aus. Mittlerweile ist jedoch erwiesen, dass bestimmte Fette zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehören und uns guttun. Liebling unseres Körpers sind dabei die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere die Omega-3-Fettsäuren. Sie haben einen hemmenden Effekt auf entzündliche Prozesse und sind in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Lachs, Makrele und Hering
  • Nüsse
  • Olivenöl und Rapsöl

Generell gilt: Die Dosis macht das Gift. Auch wenn ungesättigte Fettsäuren gut für den Körper sind, sollten sie trotzdem sparsam eingesetzt werden.
Gesättigte Fettsäuren tun unserem Körper dagegen gar nicht gut. Sie kommen vor allem in fettem Fleisch und Wurstprodukten, aber auch in Butter und Sonnenblumenöl, vor.
 

Fette Lebensmittel

Die Kraft der Antioxidantien

UV-Licht, Abgase und Zigarettenqualm: Tagtäglich ist unser Körper freien Radikalen ausgesetzt. Sie verursachen Schäden im Gewebe und können eine bedeutende Rolle beim Abbau des Knorpels spielen. Dabei greifen uns freie Radikale nicht nur von außen an, sondern entstehen bei Stoffwechselvorgängen auch in uns drin. Doch es gibt ein wirksames Schutzschild – Antioxidantien. Sie fangen die freien Radikale in unserem Körper ab und neutralisieren sie, bevor sie Schaden anrichten können. Antioxidantien kommen in den verschiedensten Formen vor:

Vitamin c antioxidant

Der Klassiker: Vitamin C
Fängt nicht nur freie Radikale, sondern ist auch Bestandteil verschiedener Botenstoffe und Hormone. Zu den wichtigsten Vitamin-C-Lieferanten zählt frisches Obst wie Zitronen, Kiwis und Beeren. Auch einige Gemüsesorten wie Kohl, Paprika und Tomaten enthalten Vitamin C.

Mineralstoffe

Die Mineralstoffe: Zink und Selen
Zink und Selen gehören zu den Spurenelementen. Sie kommen beispielsweise in Hülsenfrüchten wie Sojabohnen, Linsen und Kichererbsen vor. Auch einige Meeresbewohner wie Heringe, Muscheln und Garnelen sowie Nüsse sind reich an beiden Mineralstoffen. Ein weiterer Zink-Lieferant sind Haferflocken.

Vitamin e antioxidant

In Ölen: Vitamin E
Gute Quellen für den Radikalfänger Vitamin E sind in erster Linie pflanzliche Fette wie Oliven- oder Sonnenblumenöl. Auch in Nüssen, Samen und Gemüse wie Wirsing und Spargel ist Vitamin E enthalten.

Beta carotin antioxidant

Das Multitalent: Beta-Carotin
Die Karotte verdankt dem Beta-Carotin ihre orange Farbe. Neben Karotten kommt es auch in anderen Gemüsesorten wie Spinat und Zucchini und frischem Obst, wie Honigmelone und Aprikosen vor.

Wasser marsch

Über einen Monat lang kann ein gesunder Mensch ohne feste Nahrung auskommen. Ohne Flüssigkeit schaffen wir es nur zwei bis vier Tage. Kein Wunder, denn Wasser ist für unseren Körper extrem wichtig. Es ist nicht nur grundlegender Bestandteil aller Zellen, sondern auch Transportmittel für Nährstoffe und schützt den Körper in Form von Schweiß vor dem Überhitzen. Doch mit dem Alter verspüren wir weniger Durst. Kritisch wird es, wenn Medikamente zusätzlich entwässernd wirken. Schnell entsteht ein Flüssigkeitsmangel, der sich durch Kopfschmerzen und Müdigkeit bis hin zum Kreislaufzusammenbruch äußern kann. Vor allem Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees oder Saftschorlen sind gesunde Durstlöscher.

Wieviel Wasser pro Tag

 

Superfood: Was steckt dahinter?

Chiasamen, Goji- und Acai-Beeren – immer öfter begegnen uns in Werbung, Gesundheitsmagazinen und Supermärkten Lebensmittel mit exotischen Namen. Oft werden sie als „Superfood“ vermarktet: Beeren, Samen und Co., die besonders reich an wertvollen Inhaltsstoffen sind. Doch was für unseren Körper gut ist, schadet Umwelt und Geldbeutel, denn meistens wird das teure Superfood aus fernen Ländern importiert. Dabei gibt es günstigere, lokale Alternativen.

So ist die Konzentration an Omega-3- Fettsäuren in heimischen Leinsamen fast genauso hoch wie in Chiasamen und der Magnesiumanteil in herkömmlichen Haferflocken übersteigt den der Acai-Beere um das 6-Fache.

Gesund durch den Tag

Knuspermüsli Rezept

 

Start in den Tag: Das Knusper-Müsli

Zutaten für die Knusperflocken:
300 g Haferflocken
100 g geriebene Mandeln
6 EL Rapsöl

Zubereitung:
1. Alle Zutaten vermischen und auf einem Blech mit Backpapier verteilen.
2. Im vorgeheizten Ofen bei 150 °C ca. 30-40 Minuten rösten.
3. Auskühlen lassen und in ein luftdichtes Glas füllen, so halten sich die Knusperflocken etwa 4-6 Wochen.
4. Für das perfekte Müsli die Knusperflocken morgens mit Rosinen und frischen Früchten vermengen und mit einem Klacks Joghurt oder Schuss Milch genießen.

 

Frisch und nussig:
Feldsalat mit Kirschtomaten und Walnüssen

Zutaten (für zwei Personen):
100 g Feldsalat
1 Rote Zwiebel
6 Kirschtomaten
Walnüsse (nach Belieben)
2 EL Weinessig
1 TL Senf (mittelscharf)
3 EL Nussöl
Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft (nach Belieben)

Zubereitung:
1. Die Zwiebel fein würfeln, die Kirschtomaten und den Feldsalat waschen und abtrocknen. Die Kirschtomaten halbieren und die Walnüsse vierteln.
2. Alle Zutaten vermischen.
3. Für das Dressing: Essig, Nussöl und Senf mischen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft vorsichtig abschmecken.

Feldsalat Walnüssen

 

Für zwischendurch: Die Nussmischung

Wenn das Abendessen noch in weiter Ferne scheint, der Hunger sich aber jetzt schon bemerkbar macht, kann ein kleiner Snack die Zeit bis zum Abend überbrücken. Besonders geeignet sind dafür bunt gemixte Nussmischungen. Doch Achtung: Nüsse sind sehr kalorienreich, daher reicht eine Handvoll.

Pasta-Party am Abend:
Spaghetti mit Lachs in Zitronensauce

Zutaten (für zwei Personen):

150 g Lachsfilet (ohne Haut)
1 Stange Lauch
2 Karotten
150 g Vollkorn-Spaghetti
1/2 Bio-Zitrone
2 EL Olivenöl
100 ml trockener Weißwein
150 ml Sojacreme
Petersilie
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Lachs in 2 cm große Würfel, Lauch in dünne Ringe und Karotte in dünne Streifen schneiden.
2. Zitronenschale dünn abschälen und in sehr feine Streifen schneiden. Zitronensaft auspressen. Petersilie fein hacken. Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser bissfest garen.
3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Lachs mit Pfeffer würzen und rundherum im heißen Öl 3-4 Minuten braten. Lachs herausnehmen, Lauchringe und Möhrenstreifen in der Pfanne bei mittlerer Hitze und unter Rühren 3-4 Minuten dünsten.
4. Weißwein, Sojacreme, Zitronenschale und 1 EL Zitronensaft in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten kochen.
5. Lachs wieder in die Pfanne geben und kurz erwärmen. Petersilie untermischen.
6. Nudeln in einem Sieb abgießen und vorsichtig mit der Sauce mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Spaghetti mit lachs Rezept

Immer in Bewegung

Das beste Mittel, um Bewegungsschmerzen aktiv zu bekämpfen und vorzubeugen, ist Bewegung. Klingt überraschend, macht aber Sinn, denn Bewegung regt den Stoffwechsel an, stärkt Muskeln, Sehnen und Bänder und beugt dadurch Verletzungen vor. Langfristig entlastet die aufgebaute Muskulatur die Gelenke und schützt den Knorpel so vor weiterer Abnutzung. Wie Sie Bewegung bequem in Ihren Alltag integrieren und welche Sportarten sich bei Gelenkbeschwerden besonders eignen, erfahren Sie hier.

Aktiv gegen Gelenkschmerzen

Egal ob Radfahren, Schwimmen oder Wandern: Bewegung ist Balsam für den Körper. Doch wenn im Alter die Gelenke Probleme machen, trauen

sich viele aus Angst vor weiteren Schmerzen und Verletzungen nicht mehr zum Sport. Dabei kann sich die richtige Bewegung positiv auf die Gelenke auswirken. Wir sprechen dann von gelenkschonenden Sportarten.

Ab auf die Matte
Wie kaum eine andere Sportart vereint Yoga Kräftigung, Dehnung und Entspannung. Kein Wunder also, dass die indische Lehre eine große Fangemeinde hat: 2,6 Millionen Deutssche üben Regelmässig Yoga.

Neugierig geworden? Laden Sie hier die Broschüre herunter

Sprung ins Nass
Bewegung im Wasser eignet sich bei Gelenkschmerzen besonders. Denn durch den Auftrieb verringert sich unser Körpergewicht und somit die
Belastung auf den Gelenken um etwa 90 Prozent. Gleichzeitig stärkt der Wasserwiderstand die Muskeln. Besonders gelenkschonend sind Rückenschwimmen und Wassergymnastik.

Sport Verletzungsgefahr

 

Gut zu Fuss
Laufen ist eine moderate Ausdauersportart für jedes Fitness-Level und eignet sich deswegen optimal für Menschen mit Gelenkbeschwerden. Einsteiger beginnen mit einem längeren, flotten Spaziergang und können sich dann langsam zum Nordic Walking steigern. Auch Wanderungen auf ebenen, naturbelassenen Waldwegen trainieren Muskeln, Sehnen und Bänder, die langfristig unsere Gelenke schützen.

Auf dem Sattel
Als gelenkschonendes Gefährt ist das Fahrrad das optimale Transportmittel für kürzere und mittlere Strecken. Im dichten Stadtverkehr sparen wir uns damit nicht nur die nervenaufreibende Suche nach einem Parkplatz, sondern sind auch oft schneller als mit dem Auto. Die geführte, gleichmäßige Bewegung des Tretens stärkt die Muskeln und entlastet die Gelenke. Wichtig ist jedoch die richtige Sattel- und Lenkerhöhe. Lassen Sie sich hier am besten von einem Fachmann beraten.

Wieder Freude an Bewegung – Tipps für den Alltag

Auch wenn es schick aussieht, sollten Sie im Alltag lieber auf hohe Absätze verzichten. Sie erschweren die Balance und belasten unnötig die Gelenke. Eine gut gepolsterte Schuhsohle sowie ein Fußbett wirken stoßdämpfend und schonen die Gelenke. Auch regelmäßiges Barfußlaufen ist eine Wohltat für die Füße.

Ein Spazierstock sorgt bei Hüft- und Knieschmerzen für mehr Stabilität und verringert den Druck auf die Gelenke.

Kleiner Alltagshelfer: Beim Putzen schont ein Wischmopp, der sich im Stehen auswringen lässt, die Gelenke. Bitten Sie um Hilfe. Sie müssen nicht alles selbst heben und tragen.

Schwere Taschen, die einseitig getragen werden, sind ein wahrer Kraftakt für den Rücken. Bevorzugen Sie unterwegs und auf Reisen Gepäckstücke mit Rollen oder greifen Sie zu Rucksäcken, die die Last gleichmäßig auf dem Rücken verteilen und so die Gelenke schonen.

Wählen Sie zum Sitzen immer den bequemsten Stuhl. Ideal ist einer mit Lehne, diese erleichtert das Aufstehen. Achten Sie beim längeren Sitzen auf eine gerade Körperhaltung.

Bewegung Alltag

Rund um die Uhr aktiv

07:00UHR

RICHTIG IN SCHWUNG KOMMEN

Wenn sich die Gelenke nach einer langen Nacht noch etwas steif anfühlen, dann starten Sie den Tag doch mit einem „Weckprogramm“ für die schläfrigen Glieder. Dazu müssen Sie noch nicht einmal aufstehen, denn viele Übungen lassen sich liegend oder sitzend ausführen.

10:00UHR

ADE TÜTEN TRAGEN

Vermeiden Sie schwere Taschen, die einseitig getragen werden, und greifen Sie lieber auf Rucksack oder Trolley zurück. Verteilen Sie Ihren Wocheneinkauf auf mehrere kleine Einkäufe in der Woche. Wenn Sie Getränke benötigen, können Sie diese auch von einem Lieferdienst beziehen. Er stellt Ihnen die Flaschen und Kisten direkt vor die Haustür oder bringt sie teilweise auch bis in den Keller.

12:00UHR

ZEIT FÜR MICH

Schaffen Sie nach dem Mittagessen eine Ruheoase für sich selbst, in der Sie sich mit wohltuenden Ritualen verwöhnen. Wie wäre es beispielsweise mit einer kleinen Handmassage, einem guten Buch oder einem ausgedehnten Spaziergang?

15:00UHR

WENN HAUSHALT UND GARTEN RUFEN

Im Haushalt passieren statistisch gesehen die meisten Unfälle, daher sollten Sie hier besonders achtsam sein. Gehen Sie bei alltäglichen Bewegungen lieber mal in die Hocke oder setzen Sie sich, anstatt sich zu bücken. Wie beim Einkauf gilt auch hier: Seien Sie nicht zu streng mit sich selbst, es muss nicht alles an einem Tag erledigt werden.

22:00UHR

ERHOLSAMER SCHLAF FÜR AUSGERUHTE GELENKE

In der Nacht erholen sich unsere Gelenke von der täglichen Belastung und rüsten sich für den nächsten Einsatz. Ein guter Schlaf ist also die Basis eines gelenkfreundlichen Alltags. Schlafen Sie daher auf einer Matratze, die für einen guten Druckausgleich sorgt und die Wirbelsäule entlastet.

Keine Chance für Schmerzen

Akute Gelenk- und Bewegungsschmerzen? Jetzt heißt es schnell handeln. Denn je früher die Therapie beginnt, desto besser. Werden Schmerzen beziehungsweise deren Ursachen zu spät oder nicht ausreichend behandelt, können sie sich verschlimmern und sogar chronisch werden. Klären Sie deswegen stärkere oder länger andauernde Beschwerden immer mit Ihrem Arzt ab.

Buchstabensalat Beipackzettel

Beipackzettel Arzneimittel

Der Beipackzettel von Arzneimitteln kann ganz schön kompliziert sein. Viele holen den Zettel deswegen gar nicht erst aus der Packung oder werfen ihn ungelesen in den Papierkorb. Doch Achtung: Damit Sie schnell und vor allem sicher wieder fit werden, ist der Blick auf die Angaben des Beipackzettels unersetzlich. Entscheidend ist nämlich nicht nur, welches Medikament Sie nehmen, sondern auch:

  • Wie viel? 
  • Wie oft?
  • Wie lange?

Doch was, wenn der Beipackzettel bereits vom Müll verschluckt wurde oder verloren gegangen ist? Dank der Webseite Pharmnet-bund.de ist das kein Problem mehr. In der dort bereitgestellten Arzneimitteldatenbank des Bundes und der Länder können sämtliche Beipackzettel von Arzneimitteln kostenfrei und einfach abgerufen werden.

Kleine Erinnerungsstützen

Damit ein Medikament wirklich helfen kann, ist die richtige Einnahme entscheidend. Doch so einfach ist das gar nicht: In der morgendlichen Hektik oder durch abendliche Müdigkeit vergessen wir schnell mal Tabletten, Salben und Co. Dabei gibt es ein paar Kniffe, die uns an die regelmäßige Einnahme erinnern können:

1. Feste Rituale
Wer die Einnahme der Medikamente mit einem festen Ritual des Alltags verbindet, integriert sie leichter in seine tägliche Routine. Morgens eignet sich dafür beispielsweise das Lesen der Zeitung oder Zähneputzen. Abends etwa die Tagesnachrichten
oder das letzte Glas Wasser vor dem Schlafengehen.

2.Blick in den Badezimmerspiegel
Was im Blickfeld liegt, wird seltener vergessen. Die Medikamentenpackung auf dem Nachtkästchen, ein kleiner Klebezettel am Badezimmerspiegel oder an der Innenseite der Haustür: Schon eine dieser Maßnahmen wird Sie bereits am Morgen an die Einnahme Ihrer Medikamente erinnern.

3. Smartphone, Tablet und Co.
Es gibt mehrere kostenlose Apps für das Smartphone und Tablet, die als eine Art „Pillenwecker“ funktionieren. Einfach die gewünschte Uhrzeit einstellen und schon erinnert uns der kleine Helfer per Klingelton oder Nachricht an die Einnahme unserer Tabletten.

Polymedikation: So behalten Sie den Überblick

Polymedikation

Eine Tablette gegen den hohen Blutdruck, zwei für den Magen und das Herz. Für viele ältere Menschen gehört die gut gefüllte Pillendose zum Tagesablauf dazu: Jeder Dritte über 65-Jährige nimmt, laut dem Arzneimittel-Report der Barmer GEK, fünf oder mehr Medikamente täglich ein. Mit dem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, täglich mehrere Tabletten zu nehmen, sogar noch weiter an.

Bei so vielen Medikamenten ist Vorsicht geboten, denn das Risiko von Wechselwirkungen steigt mit der Anzahl der Pharmaka. Um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden, bieten viele Hausärzte einen sogenannten Medikamenten-Pass an, in dem Sie alle dauerhaft eingenommenen Medikamente vermerken können. Zudem bietet die Deutsche Herzstiftung einen Medikamenten-Pass, speziell für Menschen mit Herzschwäche, an. Dieser kann im Internet unter www.Herzstiftung.de kostenfrei bestellt werden.

Der Wirkstoff Diclofenac

Bis ins hohe Alter selbstständig bleiben, die Herausforderungen des Alltags meistern und mobil sein – wer wünscht sich das nicht? Voltaren kann Sie dabei unterstützen und Ihnen die Freude an Bewegung zurückbringen. Grundlage dafür ist der Wirkstoff Diclofenac, der seit mehr als 40 Jahren zur Schmerzlinderung eingesetzt wird.

Diclofenac reichert sich im entzündeten Gewebe, also am Schmerzort, an und wirkt dort gezielt gegen die lokalen Symptome der Entzündung.

Der Wirkstoff ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich – zur inneren Anwendung als Tabletten und
Dragées, zur äußeren Anwendung als Gel oder Pflaster. Alle Medikamente mit dem Wirkstoff sind in Deutschland apothekenpflichtig und je nach enthaltener Wirkstoffmenge und Darreichungsform teilweise auch verschreibungspflichtig.

Vorteile Diclofenac
Wirkstoff Diclofenac

Dürfen wir vorstellen: Die restlichen Mitglieder der Voltaren Familie
 

Voltaren Schmerzgel 3 fach wirkung

DAS SCHMERZGEL MIT DER 3-FACH-WIRKUNG

Mit seiner 3-fach-Wirkung stoppt es den Schmerz, bekämpft seine häufigste Ursache, die Entzündung, und fördert die Heilung.

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DIE TABLETTE GEGEN RÜCKENSCHMERZEN

Voltaren Dolo stoppt den Schmerz und bekämpft eine der Hauptursachen von Rücken- und Bewegungsschmerzen – die Entzündung. Die kleine Tablette ist leicht zu schlucken. Voltaren Dolo ist auch als Weichkapsel (Voltaren Dolo Liquid) erhältlich.

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DIE INNOVATION VON VOLTAREN

Mit Voltaren Schmerzgel mit Komfort-Applikator den Schmerz gezielt lindern und Bewegungsfreiheit zurückgewinnen - dank des neu entwickelten Komfort-Applikators müssen Sie das Gel nicht mehr auf der Hand verteilen, bevor es am Schmerzpunkt aufgetragen wird.

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DER DISKRETE HELFER

Voltaren Wirkstoff-Pflaster setzt den Wirkstoff Diclofenac kontinuierlich über bis zu 24 Stunden gezielt an der schmerzenden Stelle frei. Es ist dabei sanft zur Haut, gut haftend und kann diskret unter der Kleidung getragen werden.

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Voltaren GLUCOSAMIN

DIE TABLETTE MIT GLUCOSAMIN

Voltaflex enthält den körpereigenen „Knorpelnährstoff“ Glucosaminhydrochlorid in hoch dosierter Form. Es fördert die Gelenkgesundheit und kann Symptome einer leichten bis mittelschweren Kniegelenksarthrose lindern.

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