Eine Frau hält sich das schmerzende Knie

Knieschmerzen: Symptome, Ursachen und Behandlung

Schmerzen im Knie lassen sich nicht ignorieren, zumal wir unsere Knie bei jeder Bewegung im Alltag brauchen. ... Wenn Sie sich nach der Ursache Ihrer Knieschmerzen fragen oder überlegen, wann Sie besser einen Arzt aufsuchen sollten - hier werden all Ihre Fragen beantwortet.

Wussten Sie, dass Ihre Knie zwei der größten und komplexesten Gelenke in Ihrem Körper sind? Sie sind an einem Großteil unserer täglichen Bewegung beteiligt - Gehen, Aufstehen, Hinsetzen. Es gibt kaum eine Aktivität im Alltag, bei der sie nicht beteiligt sind.

Erst wenn die Knie schmerzen, wird uns bewusst, wie sehr wir sie brauchen. Eine Linderung der Schmerzen bringt Sie wieder in Schwung. Und sobald Sie wieder Ihren Lieblingsbeschäftigungen nachgehen können, kommt auch Ihr Lächeln zurück. Eine erste Empfehlung: Lehnen Sie sich entspannt zurück und legen Sie die Füße hoch, während Sie hier mehr über Knieschmerzen und Ihre Behandlung erfahren.

Knieschmerzen können jeden Menschen in jedem Alter betreffen. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit, weil sich die Kniegelenke mit der Zeit abnutzen; ganz besonders, wenn Sie übergewichtig sind oder sehr viel Sport treiben, da beides die Gelenke stärker belastet. Tatsächlich sind Sportler und Läufer besonders anfällig für Knieverletzungen.

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Großmutter bring Enkelkind das Fahrradfahren bei

Knieschmerzen: Welche Symptome gibt es?

Überlastete, schmerzende Knie können sich durch dumpfe oder stechende Schmerzen äußern, die ganz plötzlich oder allmählich einsetzen. Es ist auch möglich, dass die Knieschmerzen immer nach dem Joggen oder vorwiegend nach längerem Sitzen auftreten oder dass lediglich das vordere Knie oder die Kniekehle von Schmerzen betroffen ist.

In vielen Fällen äußern sich Knieschmerzen durch folgende Symptome und Anzeichen:

  • Plötzlich auftretende Schmerzen im Knie, die das ganze Gelenk betreffen
  • Schmerzen in der Kniekehle oder an der Kniescheibe
  • Instabilität und Schwäche im Knie
  • Pochende oder knirschende Geräusche bei Belastung
  • Schwellung
  • Rötung
  • Verspanntheit, Blockierung des Gelenks und/oder Unfähigkeit, das Knie zu strecken

Häufig lassen sich diese Symptome zu Hause oder mit apothekenpflichtigen Medikamenten gut behandeln (solange Sie sich immer an die Hinweise in der Packungsbeilage halten). Bei andauernden oder chronischen Schmerzen sollten Sie Ihr Knie untersuchen lassen.

Knieschmerzen können entweder chronisch oder akut sein. Chronische Knieschmerzen halten über einen längeren Zeitraum (für mindestens drei Monate nach dem ersten Auftreten) an und bestehen auch dann noch, wenn die Ursache der Knieschmerzen verschwunden ist. Akute Schmerzen sind von kurzer Dauer. Der plötzliche Schmerz wird meist von einer Verletzung der Gelenke oder des Weichgewebes um Ihr Knie ausgelöst.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Manchmal erfordern Knieschmerzen eine konkrete Diagnose und sofortige ärztliche Behandlung. Wenn Sie unter starken Knieschmerzen leiden, die sich durch eines oder mehrere der folgenden Symptome äußern, suchen Sie einen Arzt auf:

  • Unfähigkeit, das Knie zu belasten
  • Gefühl der Instabilität
  • Starke Schwellung
  • Unfähigkeit, das Knie vollständig zu strecken oder zu beugen
  • Deutliche Fehlstellung
  • Rötung, Schmerz und Schwellung (evtl. mit Fieber)
  • Schwere Knieschmerzen nach einer Verletzung
  • Anhaltende Knieschmerzen seit mehr als sieben Tagen (falls Sie Schmerzmittel einnehmen, lesen Sie in der Packungsbeilage, wie viele Tage Sie sich selbst behandeln können, bevor Sie einen Arzt aufsuchen sollten)
junge Frau beim Walken im Park

Welche Ursachen sind für Knieschmerzen verantwortlich?

Das Kniegelenk besteht aus drei Knochen, Sehnen, die die Knochen mit den Muskeln verbinden, und Bändern, die die Knochen stabilisieren und verbinden. Bei Schmerzen im Knie liegen die Ursachen meistens in einer Störung oder Beschädigung eines Teils dieses empfindlichen Bewegungsapparats.

Knieschmerzen können mehrere Ursachen haben:

  • Abnutzung oder chronische Überbeanspruchung
  • Akute Verletzung
  • Erkrankungen, wie z.B. Osteoarthritis
  • “Läuferknie“

Chronische Abnutzung als Ursache für Knieschmerzen

Dauerhafte Überlastung beschleunigt den Verschleiß Ihrer Knie. Die Wiederholung derselben Bewegung beim Sport oder bei der Arbeit (insbesondere bei hoher Belastung) kann zu einer Überlastungsverletzung führen. Dabei werden die Bestandteile des Knies kontinuierlich abgenutzt und geschwächt.

Wenn Sie Knieschmerzen nach dem Sport haben, liegt darin vielleicht die Ursache. Wenn Sie zum Beispiel aufgrund einer Hüft- oder Fußfehlstellung ungleichmäßig gehen, kann das eine Fehlausrichtung der Knie bewirken. In diesem Fall reiben bei einer Bewegung die falschen Teile aneinander, was Schmerzen und langfristig auch Schäden verursacht.

Person widerfährt Knieschmerzen im Fitnessstudio

Osteoarthritis

Kniegelenksarthrose ist eine „Verschleißkrankheit“, die mit der Zeit Ihre Gelenke schädigt. Von Arthroseschmerzen im Knie sind hauptsächlich Erwachsene ab 45 Jahren betroffen,1,2 Der Grund ist oft die regelmäßige und andauernde Überlastung der Kniegelenke in der Vergangenheit. Arthrose entsteht, wenn sich der Knorpel, der Ihr Kniegelenk polstert, so weit abnutzt, dass er die Knochen nicht mehr wirksam schützen kann.

Zu den Symptomen einer Arthrose im Knie gehören:

  • Schmerzen im Kniegelenk
  • Knochensporne, durch die Ihre Gelenke deformiert oder größer erscheinen
  • Schwellung
  • Verspannungen
  • Eingeschränkte Gelenkfunktion und Mobilität
  • Verstärkte Knieschmerzen nachts3

Akute Verletzungen, die Knieschmerzen verursachen

Häufig werden akute Knieverletzungen durch das Verdrehen eines Knies beim Sport (durch eine falsche Bewegung oder falsches Aufkommen) oder im Alltag (z.B. beim Anstoßen an ein Möbelstück) verursacht.

Haben Sie eine alte Verletzung, die nicht richtig behandelt wurde, kann es ebenfalls zu Schmerzen oder Entzündungsschüben kommen, die sich schlimmstenfalls zu chronischen Knieschmerzen entwickeln. Je nachdem, wie stark Ihre Schmerzen sind, können Sie sich entscheiden, sich in ärztliche Behandlung zu begeben, zunächst ein Schmerzgel oder Hausmittel gegen Knieschmerzen anwenden.

Erkrankungen als Ursache chronischer Knieschmerzen

Chronische Knieschmerzen aufgrund von Grunderkrankungen erfordern langfristige Behandlungspläne, die in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt erstellt werden.

Läuferknie

Wenn Sie gerne laufen und trainieren, ist das eine tolle Möglichkeit, sich zu bewegen und fit zu halten. Sportler und Läufer können jedoch anfällig für Knieverletzungen sein.

Das „Läuferknie“ wird als Schmerz um die Kniescheibe herum empfunden und kann die Folge von Überlastung, Verletzungen, Anomalien der Beinknochen oder Füße und schwacher Muskulatur sein. Es äußert sich durch regelmäßige Knieschmerzen nach dem Joggen. Abgesehen davon kann es aber jeden Sportler treffen, der seine Knie dauerhaft stark beansprucht, z.B. beim Laufen, Gehen, Springen oder Radfahren.

Zu den Symptomen des „Läuferknies“ gehören:

  • Schmerz hinter oder um die Kniescheibe herum, einschließlich Knieschmerzen innen am Knie
  • Schmerzen beim Beugen des Knies
  • Schmerzen, die schlimmer werden, wenn Sie bergab oder nach unten gehen
  • Schwellung
  • Pochen oder Knirschen im Knie

Behandeln Sie das „Läuferknie“, indem Sie das Knie ruhen lassen und ein entzündungshemmendes Medikament verwenden. Voltaren Schmerzpflaster und Schmerzgele können eine rezeptfreie Linderung bieten.

Knieschmerzen: Diagnose sorgt für Klarheit

Es ist immer sinnvoll, bei wiederkehrenden Knieschmerzen eine Diagnose durch einen Arzt stellen zu lassen. Ihr Arzt oder Physiotherapeut empfiehlt Ihnen Behandlungen, die speziell auf Ihren individuellen Fall zugeschnitten sind. Gehen Sie also auf jeden Fall zu Ihrem Arzt oder medizinischen Fachpersonal.

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Voltaren hilft Ihnen, Ihren Alltag zurückzuerobern. Es kann auch zur Ergänzung einer langfristigen Kniebehandlung eingesetzt werden.

Für eine längerfristige Linderung von Knieschmerzen, gibt es eine Reihe von ganzheitlichen Behandlungen oder Methoden

Dazu gehören:

  • Erholung
  • Dehnübungen
  • Angemessenes Krafttraining
  • Physiotherapie
  • Ein gesundes Körpergewicht halten

Für welche Behandlung Sie und Ihr Arzt sich auch entscheiden, es ist ein erster Schritt zu mehr Freude an Bewegung und in ein schmerzfreies Leben.

Eine Frau mit Knieschmerzen

Knieschmerzen lindernFür weitere Tipps zur Linderung von Knieschmerzen finden Sie hier zusätzliche Informationen, die Ihnen helfen können, mit Ihren Schmerzen umzugehen und gesund zu werden. So gehen, rennen, tanzen, sitzen Sie bald wieder mit einem Lächeln im Gesicht durch den Tag.

Knieschmerzen behandeln

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Voltaren Dolo Liquid 25 mg Weichkapsel Wirkstoff: Diclofenac-Kalium.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen; Fieber.
Warnhinweis: Enthält Sorbitol. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Apothekenpflichtig. Stand: 05/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Enthält Propylenglycol und einen Duftstoff mit Benzylbenzoat, Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Farnesol, Geraniol und Linalool. Packungsbeilage beachten.
Apothekenpflichtig. Stand:10/2020 . Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Schmerzgel forte 23,2 mg/g Gel Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin.
Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren: Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas, z. B. Sport- und Unfallverletzungen. Bei Jugendlichen über 14 Jahren ist das Arzneimittel zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen.
Warnhinweis: Enthält Propylenglycol, Butylhydroxytoluol und einen Duftstoff mit Eukalyptus, Benzylalkohol, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Geraniol und Linalool.
Apothekenpflichtig. Stand:10/2020. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre: Zur Kurzzeitbehandlung (max. 7 Tage). Zur lokalen, symptomatischen Kurzzeitbehandlung von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen der Extremitäten infolge eines stumpfen Traumas, z.B. Sportverletzungen.
Apothekenpflichtig. Stand: 03/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.