Frau spielt mit Kindern im Meer

Akute Schmerzen: Symptome, Ursachen und Behandlung

Vielleicht haben Sie den Begriff "akuter Schmerz" schon einmal in der Arztpraxis gehört oder auf einem Medikament ... gelesen. Aber was bedeutet er?
Akute Schmerzen sind die kurzzeitigen, plötzlichen Schmerzen, die Sie üblicherweise bei Krankheiten und Verletzungen oder nach einer Operation oder Geburt empfinden. Sie können stechend oder dumpf, leicht oder intensiv sein. Akute Schmerzen verschwinden recht schnell im Laufe der Heilungsphase. Das kann nur wenige Stunden bis hin zu einigen Wochen dauern.1

Mit akuten Schmerzen signalisiert Ihr Körper, dass Sie sich verletzt oder überanstrengt haben. Sie sind ein Warnzeichen, das Sie zum Anhalten oder langsamer werden auffordert und das Sie keinesfalls ignorieren sollten.2

Was können Sie gegen akute Beschwerden tun, bis die Ursache verheilt ist? Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen? Hier sind die wichtigsten Punkte (und die Ohs und Ahs und Seufzer der Erleichterung) zu aktuen Schmerzen.

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Was ist der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen

Es gehört zum Leben, dass wir hin und wieder Schmerzen verspüren. Manchmal sind sie intensiv, manchmal nur ganz schwach. Je mehr Sie über Schmerzen wissen, desto besser können Sie mit ihnen umgehen. Wenn Sie den Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen kennen, fällt es Ihnen leichter, medizinischem Fachpersonal Ihre Beschwerden zu schildern. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Schmerzen in der Sprechstunde möglichst exakt beschreiben. Mehr Informationen.

Schmerzen können akut oder chronisch sein. Bei chronischen Schmerzpatienten ist es durchaus üblich, von "akuten Schüben" zu sprechen, wenn die Schmerzen zunehmen oder an einem Tag besonders stark sind. Generell bezieht sich der Unterschied zwischen akutem und chronischen Schmerz aber eher auf die Dauer als auf die Intensität.

Akute Schmerzen

Chronische Schmerzen

Kurzzeitig

Langfristig (mehr als 3 Monate)
Normalerweise das Resultat einer Verletzung Normalerweise das Resultat einer zugrundeliegenden Erkrankung oder langfristigen Krankheit
Beispiele für Ursachen akuter Schmerzen: Verstauchungen, verspannter Nacken Beispiele für chronische Schmerzursachen: Osteoarthritis, Borreliose

Reagieren gut auf Schmerzbehandlungen

 

Was sind akute Schmerzen?

Akute Schmerzen treten ganz plötzlich auf, oft in Folge einer Gewebeschädigung durch Verletzung oder Operation. Normalerweise sind die Schmerzen nur von kurzer Dauer und klingen ab, sobald ihre Ursache behandelt wird oder verheilt ist. Bis es soweit ist, kann eine gezielte Schmerzbehandlung dafür sorgen, dass Sie sich besser fühlen.

Akute Schmerzen können Sie vorübergehend außer Gefecht setzen. Sobald die Ursachen jedoch abgeheilt sind, können Sie Ihr Leben wieder voll und ganz genießen.3

Chronische Schmerzen

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn die Schmerzen drei Monate oder noch länger anhalten. Sie unterscheiden sich von akuten Schmerzen, die Sie bei einer vorübergehenden Verletzung oder Überlastung empfinden.4 Chronische Schmerzen haben die normale Heilungszeit überdauert.5 Sie dienen nicht mehr dem Zweck, Sie vorübergehend ruhig zu halten, um weiteren Verletzungen vorzubeugen. Vielmehr handelt es sich um Restschmerzen, die von einer Grunderkrankung oder einem versteckten Leiden verursacht werden.

Ursachen für akute Schmerzen

Die Ursachen für akute Schmerzen hängen vor allem von der Art Ihrer Verletzung ab.6  Häufig treten sie allerdings bei einer Gewebeverletzung auf.7  Durch diese Verletzung werden die Schmerzrezeptoren im Gehirn aktiviert, wodurch die Schmerzreaktion in Gang gesetzt wird.8

Alltägliche Ursachen für akute Schmerzen sind zum Beispiel: das Berühren einer heißen Herdplatte, das Anstoßen des Zehs an einem Möbelstück oder ein verdrehtes Knie beim Sport. Auch Schmerzen, die während einer Grippe auftreten, sind akute Beschwerden. Außerdem kann jede Verletzung, die spätestens nach drei Monaten abgeheilt ist, akute Schmerzen verursachen.

Zu den Ursachen akuter Schmerzen können gehören:

  • Schnitte und Verbrennungen
  • Muskelzerrungen und Verstauchungen
  • Blutergüsse
  • Knochenbrüche
Mann hilft Freund mit Fußgelenkschmerzen

Symptome akuter Schmerzen

Die Symptome akuter Schmerzen können sehr unterschiedlich sein. Sie hängen in erster Linie davon ab, welche Art von Verletzung Sie sich zugezogen haben und welcher Körperteil verletzt ist.

Zu den möglichen Symptomen, die mit akuten Schmerzen einhergehen, können gehören:

  • Schwellung
  • Rötungen
  • Entzündungen
  • Erschöpfung
  • Taubheit
  • Steifheit oder Unfähigkeit den betroffenen Bereich zu nutzen
  • Schwindelgefühl
  • Schlaflosigkeit

Je stärker akute Schmerzen sind, desto mehr können Sie auch die Konzentration und das Formulieren von Gedanken beeinträchtigen. Das kann passieren, wenn die Schmerzverarbeitung einen großen Teil der kognitiven Ressourcen des Gehirns in Anspruch nimmt.

Wie schwer Sie verletzt sind, lässt nicht unbedingt Rückschlüsse auf das Ausmaß Ihrer Schmerzen zu.

Behandlung von akuten Schmerzen

Bei der Behandlung akuter Schmerzen geht es zunächst darum, die konkrete Ursache festzustellen. Nur so können aus den zahlreichen Behandlungsansätzen die passenden Maßnahmen ausgewählt werden.

Es gibt jedoch einige allgemeine Methoden zum Schmerzmanagement, die auch bei akuten Schmerzen Linderung verschaffen können.

    Folgende Möglichkeiten kommen infrage:

  1. Ruhigstellen
    Ruhe kann die Heilung fördern. Tatsächlich sind akute Schmerzen oft ein Warnzeichen des Körpers, um Überlastung oder schlimmere Verletzungen zu vermeiden.
  2. Wärmen oder Kühlen
    Wärme oder Kälte können dabei helfen, Entzündungen und Schwellungen zu reduzieren und die Schmerzen zu lindern. Vorsicht bei akuten Entzündungen. Hier ist eher Kälte empfehlenswert.
  3. Operationen
    Manchmal führt an der Operation kein Weg vorbei, um die Ursache Ihrer Schmerzen zu behandeln. Begeben Sie sich deshalb immer in ärztliche Behandlung, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Schmerzen professionelle Hilfe erfordern.
  4. Sport
    Auch wenn Ihnen der Sinn überhaupt nicht nach Sport steht, kann leichte Bewegung unter Umständen Ihre Schmerzen lindern. Das ist möglich, weil dabei die Durchblutung verbessert wird. Doch Vorsicht, die Belastung eines verletzten Muskels oder Gelenks kann das Gegenteil bewirken. Wenn Sie spüren, dass die Schmerzen stärker werden, hören Sie sofort auf. Am besten sprechen Sie Ihr Training vorher mit Ihren Ärzten oder in der Physiotherapie ab.
  5. NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika)
    Das Auftragen nichtsteroidaler Entzündungshemmer wie dem Voltaren Schmerzgel forte bringt bis zu 12 Stunden Linderung von akuten Gelenkschmerzen in Folge stumpfen Traumen. Es verbessert die Gelenkbeweglichkeit und verkürzt die Zeit bis zur vollständigen Genesung. So können Sie sich bald wieder den Dingen widmen, die Sie lieben.

Im Optimalfall ist akuter Schmerz genauso schnell vorbei, wie er gekommen ist. Dann können Sie zu den großen und kleinen Freuden Ihres täglichen Lebens zurückkehren.

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Behandlung nach Schmerzart

Erfahren Sie alles über die Ursachen, Symptome und Behandlung bei Schmerzen, damit Sie wieder die kleinen Dinge tun können, die Ihnen Freude bereiten.

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Voltaren Dolo 25 mg überzogene Tablette Wirkstoff: Diclofenac-Kalium.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Warnhinweis: Enthält Sucrose (Zucker). Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Apothekenpflichtig. Stand: 05/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Dolo Liquid 25 mg Weichkapsel Wirkstoff: Diclofenac-Kalium.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen; Fieber.
Warnhinweis: Enthält Sorbitol. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Apothekenpflichtig. Stand: 05/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Schmerzgel 11,6 mg/g Gel Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin.
Anwendungsgebiete: Erwachsene: Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen in Folge stumpfer Traumen, z.B. Sport- und Unfallverletzungen; Schmerzen der gelenknahen Weichteile (z.B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Muskelansätze und Gelenkkapseln) bei Arthrose der Knie- und Fingergelenke; bei Epicondylitis; bei akuten Muskelschmerzen z. B. im Rückenbereich. Jugendliche über 14 Jahren: Zur Kurzzeitbehandlung; zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas.
Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Enthält Propylenglycol und einen Duftstoff mit Benzylbenzoat, Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Farnesol, Geraniol und Linalool. Packungsbeilage beachten.
Apothekenpflichtig. Stand:10/2020 . Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Schmerzgel forte 23,2 mg/g Gel Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin.
Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren: Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas, z. B. Sport- und Unfallverletzungen. Bei Jugendlichen über 14 Jahren ist das Arzneimittel zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen.
Warnhinweis: Enthält Propylenglycol, Butylhydroxytoluol und einen Duftstoff mit Eukalyptus, Benzylalkohol, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Geraniol und Linalool.
Apothekenpflichtig. Stand:10/2020. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Schmerzpflaster 140 mg wirkstoffhaltiges Pflaster Wirkstoff: Diclofenac-Natrium.
Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre: Zur Kurzzeitbehandlung (max. 7 Tage). Zur lokalen, symptomatischen Kurzzeitbehandlung von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen der Extremitäten infolge eines stumpfen Traumas, z.B. Sportverletzungen.
Apothekenpflichtig. Stand: 03/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.