Zwei Frauen haben Spaß beim Sport

Chronische Schmerzen: Symptome, Ursachen und Behandlung

Wenn Sie seit Monaten unter Schmerzen leiden, handelt es sich eventuell um chronische Schmerzen. Laut Definition ... sind das alle Schmerzen, die länger andauern als die für eine Verletzung übliche Heilungszeit. Diese sollte in der Regel nach maximal drei Monaten abgeschlossen sein.

Chronische Schmerzen sind eine ernsthafte Belastung und können Sie im Alltag enorm ablenken. Sie können dazu führen, dass Sie Ihre Lieblingsbeschäftigung vermeiden oder sich von geliebten Menschen zurückziehen. Tatsächlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und Schlafmangel, Depression, Müdigkeit sowie Produktivitätsverlust.1 Ganze 78 % der Menschen, die unter Schmerzen leiden, berichten von einer Abnahme der Lebensqualität.2

Wenn Sie sich über chronische Schmerzen informieren, kann Ihnen das beim Umgang damit helfen und etwas Freude an Ihren alltäglichen Bewegungen zurückbringen.

Chronischer Schmerz kann jeden Menschen in jedem Alter und jeder Bevölkerungsgruppe treffen. Jeder von uns wird in seinem Leben einmal unter Schmerzen leiden. Im Jahr 2020 ist einer von fünf Menschen auf der Welt, insgesamt etwa 1,5 Milliarden Menschen, von chronischen Schmerzen betroffen.3 Wenn Sie verstehen, was Schmerz ist und woher er kommt, können Sie ihm einen Schritt voraus sein.

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Symptome chronischer Schmerzen

Chronische Schmerzen können sich sehr unterschiedlich äußern, je nachdem, welche konkrete Ursache sie haben.

Dennoch gibt es auch bei chronischen Schmerzen Symptome, die bei einem Großteil aller Betroffenen auftreten. Dazu gehören:4

  • Steifheit und Verspannungen
  • Schwellungen
  • Entzündungen
  • Wundsein
  • Pochen
  • Dumpfe Schmerzen

Oft beeinträchtigen chronische Schmerzen die Lebensqualität. Es ist schwierig, unter Schmerzen einzuschlafen und durchzuschlafen. Der Schlafentzug führt wiederum dazu, dass der Körper die Schmerzen schlechter regulieren kann. Mit anderen Worten: Schlafstörungen können dazu führen, dass sich Ihre Schmerzen stärker anfühlen und länger anhalten.5

Vielleicht hält Sie chronischer Schmerz auch von Aktivitäten ab, die Ihnen früher lieb und wichtig waren. Das kann sich negativ auf Ihr Selbstwertgefühl auswirken und im schlimmsten Fall zu Stimmungsschwankungen, Depressionen und Angstzuständen führen. Das ist einer der Gründe warum Voltaren Ihnen helfen will. Mit schmerzlindernden Produkten wie dem Voltaren Schmerzgel, das Sie bis zu 21 Tage lang anwenden können, können Sie alltägliche Aktivitäten wieder genießen. (Wenn sich Ihre Schmerzen nach 3-5 Tagen nicht verbessert oder sogar verschlechtert haben, suchen Sie bitte einen Arzt auf.)

Indirekte Symptome im Zusammenhang mit chronischen Schmerzen sind unter anderem6:

  • Schlaflosigkeit
  • Erschöpfung
  • Schwäche
  • Stimmungsschwankungen
Mann spielt mit Enkelkind ohne Knieschmerzen

Chronische Schmerzen und ihre Ursachen

Chronische Schmerzen können auch durch frühere Verletzungen verursacht werden, möglicherweise durch eine daraus resultierende Nervenschädigung. In einigen Fällen können Menschen jedoch auch ohne vorherige Verletzung oder Erkrankung chronische Schmerzen empfinden. Die Ursachen dieser chronischen Schmerzen sind noch nicht vollständig bekannt.8

Anhaltende Gelenkschmerzen oder Erkrankungen wie Arthrose sind Beispiele für chronische Schmerzen. Akute Schmerzen werden dagegen als plötzliche und starke Beschwerden kategorisiert. Wenn Sie sich also mit einem Messer leicht in den Finger schneiden, machen Sie sich keine Sorgen. Solch schmerzhafte Verletzungen heilen in der Regel innerhalb relativ kurzer Zeit.

Um herauszufinden, was Ihren chronischen Schmerz verursacht, sollten Sie sich unbedingt in ärztliche Behandlung begeben. Dort können Sie die passenden Maßnahmen besprechen und gemeinsam mit Ihrem Arzt eine chronische Schmerztherapie entwickeln, die individuell auf Ihre Beschwerden zugeschnitten ist.

Behandlung chronischer Schmerzen

Die Behandlung chronischer Schmerzen mit einer geeigneten Therapie kann Ihnen helfen, wieder Ihre Freude an Bewegung zurück zu gewinnen und sich wieder mehr wie Sie selbst zu fühlen.

Folgende Medikamente werden erfolgreich für Schmerztherapien bei chronischen Schmerzen eingesetzt:

  1. NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika)
    NSAR wie Diclofenac, der Wirkstoff in Voltarens Tabletten, topischen Gelen und wirkstoffhaltigen Pflastern, können einige Arten von Schmerzen wirksam lindern. Dazu gehören auch die schmerzhaften Schübe, die Menschen mit chronischen Schmerzen erleben. Viele NSAR sind rezeptfrei erhältlich. Befolgen Sie bei der Anwendung aber stets die Anwendungshinweise.
  2. Muskelrelaxantien
    Für Muskelrelaxantien brauchen Sie ein Rezept vom Arzt. Die Medikamente können dabei helfen, schmerzhafte Muskelkrämpfe zu lindern.
  3. Opiode
    Opioide sind starke verschreibungspflichtige Schmerzmittel, bei denen ein hohes Risiko zur Abhängigkeit besteht. Besprechen Sie Anwendung und Risiken deshalb ausführlich mit Ihrem Arzt.

Neben Medikamenten gibt es auch andere Methoden, die Hilfe bei chronischen Schmerzen versprechen. In eine ganzheitliche Therapie der chronischen Schmerzen können Sie folgende Aspekte miteinbeziehen:

  1. Stressreduzierung
    Stress kann chronische Schmerzen verschlimmern.8 Entspannungsmethoden unterstützen Sie dabei, Stress abzubauen und Ihre Schmerzen zu lindern. Im besten Fall haben die Übungen auch einen positiven Einfluss auf Ihre Schlafqualität, die ebenfalls in engem Zusammenhang mit chronischen Schmerzen steht.9
  2. Selbstfürsorge
    Eine ausgewogene Ernährung und ein geregelter Schlafrhythmus können zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Wenn Sie ein gesundes Körpergewicht halten, werden Ihre Gelenke nicht zu stark belastet, was Schmerzen zusätzlich lindern kann.
  3. Physiotherapie
    Eine kombinierte Physiotherapie aus Dehnungsübungen und Massagen kann helfen, chronische Schmerzen zu lindern. Die Behandlungen stärken die Muskulatur um die Gelenke, die dadurch auf Dauer gestützt und entlastet werden. Das Ziel der Physiotherapie ist es, Ihre Kraft und Beweglichkeit allmählich zu steigern, damit Sie wieder auf die Beine kommen.10 
  4. Leicht körperliche Aktivitäten
    Auch durch Bewegung und leichte Sportübungen können Sie Ihre Muskeln stärken und den Druck auf Ihre Gelenke verringern. Das kann dazu beitragen, die Schmerzen in Ihren Gelenken zu lindern.11  Eine weiterer Vorteil regelmäßiger Bewegung ist, dass sie das Risiko chronischer Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Asthma und Rücken- oder Gelenkschmerzen reduziert und die Symptome dieser Krankheiten verbessern kann.12 
  5. Dehnübungen
    Dehnungsübungen halten Ihre Muskulatur locker und geschmeidig, was den Druck auf Ihre Gelenke reduziert. Regelmäßiges Dehnen kann Ihre Muskeln stark und gesund erhalten und Ihre Beweglichkeit verbessern.13

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Behandlung nach Schmerzart

Erfahren Sie alles über die Ursachen, Symptome und Behandlung bei Schmerzen, damit Sie wieder die kleinen Dinge tun können, die Ihnen Freude bereiten.

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Voltaren Dolo 25 mg überzogene Tablette Wirkstoff: Diclofenac-Kalium.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen.
Warnhinweis: Enthält Saccharose (Zucker). Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Apothekenpflichtig. Stand: 10/2022. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Dolo Liquid 25 mg Weichkapsel Wirkstoff: Diclofenac-Kalium.
Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen; Fieber.
Warnhinweis: Enthält Sorbitol. Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Apothekenpflichtig. Stand: 05/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Schmerzgel 11,6 mg/g Gel Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin.
Anwendungsgebiete: Erwachsene: Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen in Folge stumpfer Traumen, z.B. Sport- und Unfallverletzungen; Schmerzen der gelenknahen Weichteile (z.B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder, Muskelansätze und Gelenkkapseln) bei Arthrose der Knie- und Fingergelenke; bei Epicondylitis; bei akuten Muskelschmerzen z. B. im Rückenbereich. Jugendliche über 14 Jahren: Zur Kurzzeitbehandlung; zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas.
Warnhinweis: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren! Enthält Propylenglycol und einen Duftstoff mit Benzylbenzoat, Benzylalkohol, Citral, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Farnesol, Geraniol und Linalool. Packungsbeilage beachten.
Apothekenpflichtig. Stand:10/2020 . Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Schmerzgel forte 23,2 mg/g Gel Wirkstoff: Diclofenac-N-Ethylethanamin.
Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren: Zur lokalen, symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei akuten Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen infolge eines stumpfen Traumas, z. B. Sport- und Unfallverletzungen. Bei Jugendlichen über 14 Jahren ist das Arzneimittel zur Kurzzeitbehandlung vorgesehen.
Warnhinweis: Enthält Propylenglycol, Butylhydroxytoluol und einen Duftstoff mit Eukalyptus, Benzylalkohol, Citronellol, Cumarin, D-Limonen, Eugenol, Geraniol und Linalool.
Apothekenpflichtig. Stand:10/2020. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Voltaren Schmerzpflaster 140 mg wirkstoffhaltiges Pflaster Wirkstoff: Diclofenac-Natrium.
Anwendungsgebiete: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre: Zur Kurzzeitbehandlung (max. 7 Tage). Zur lokalen, symptomatischen Kurzzeitbehandlung von Schmerzen bei akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen der Extremitäten infolge eines stumpfen Traumas, z.B. Sportverletzungen.
Apothekenpflichtig. Stand: 03/2019. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.