Alles Wissenswerte rund um Schmerzen

Was sind Schmerzen?

Erfahren Sie mehr darüber, warum unser Körper Schmerz empfindet und lernen Sie die verschiedenen Ursachen von Muskel- und Gelenkschmerzen kennen.

Definition von Muskel- und Gelenkschmerzen

Schmerz ist ein unangenehmes Gefühl, das uns Menschen in unserem Alltag stark einschränken kann. Die Definition für Schmerzen wurde von der International Association for the Study of Pain, also der Internationalen Gesellschaft für Schmerzforschung, entwickelt: „Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“¹

Muskel- und Gelenkschmerzen können stark variieren: von einem leichten Schmerz, der sich auf ein Körperareal begrenzt, bis hin zu starken Beschwerden, die den ganzen Körper betreffen. Sie können plötzlich auftreten und genauso schnell wieder vergehen oder sich zu einem chronischen Problem entwickeln. Akute Schmerzen dienen häufig als ein erstes Warnsignal des Körpers, um auf Probleme oder Gefahren aufmerksam zu machen. Sie sensibilisieren uns dafür, körperliche Schäden oder Situationen mit möglichen Gefahren zu meiden. Außerdem schützen sie ein verletztes Körperteil während der Heilung. Anders die chronischen Schmerzen: Sie haben keine Schutz- oder Warnfunktion für den Körper, sondern gelten heute als eigenständige Krankheit. Wiederholen sich akute Schmerzen dauerhaft, können daraus chronische Beschwerden entstehen. Wie genau akute und chronische Schmerzen entstehen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Wenn Gelenke schmerzen sinkt die Lebensqualität

WUSSTEN SIE SCHON?

Muskel- und Gelenkschmerzen sind mehr als nur eine Wahrnehmung des Körpers. 67 % der Menschen weltweit sagen, dass ihre Lebensqualität durch Schmerzen negativ beeinflusst wird.²

Warum spüren wir Schmerzen?

Auch wenn Schmerz ziemlich unangenehm sein kann, ist er kein Gegner, sondern Freund und Helfer. Ohne Schmerzen wären wir nicht in der Lage Verletzungen wahrzunehmen und bleibende Schäden unseres Körpers zu vermeiden. Sie können dabei jedoch auch so stark sein, dass sie andere körperliche Symptome hervorrufen, wie Übelkeit oder ein Schwindel- und Schwächegefühl.

Schmerzen basieren auf einem komplexen Prozess, der durch das Nervensystem gesteuert wird. Sie treten auf, wenn äußere Reize, wie das Berühren einer heißen Herdplatte, Rezeptoren in der Haut stimulieren und diese dann Signale durch das Rückenmark an das Gehirn senden. Rezeptoren können unterschiedliche Arten von Reizen wahrnehmen, zum Beispiel Hitze, Kälte und Berührungen.

Die Art der Schmerzen bestimmen und behandeln

Auch wenn Muskel- und Gelenkschmerzen als Schutzfunktion vor weiteren Verletzungen dienen und daher unserem Körper helfen, können sie uns auch einschränken. So können sie uns beispielsweise den Alltag und Heilungsprozess erschweren, aber auch den Beruf, Beziehungen und unsere Unabhängigkeit beeinträchtigen.

Was tun, wenn Muskeln und Gelenke schmerzen?

Akute Schmerzen treten meist plötzlich auf und sind ein Zeichen dafür, dass der Körper eine Verletzung erlitten hat. Normalerweise klingen sie wieder ab, sobald die Verletzung verheilt ist. Werden akute Schmerzen jedoch nicht richtig behandelt und treten deswegen häufig auf, können daraus auch chronische Schmerzen entstehen. Der Grund: Unser Körper speichert Erfahrungen mit Schmerzen an mehreren Stellen des zentralen Nervensystems ab. Mit der Zeit treten dort Veränderungen auf. Das sogenannte „Schmerzgedächtnis“ ruft dann Schmerzen hervor, auch wenn es keinen Grund dafür gibt. In diesem Fall sprechen Mediziner von chronischen Schmerzen. Sie begleiten uns länger als akute Beschwerden, werden teilweise sogar zu einem Langzeitproblem und sprechen oft nicht auf die Behandlung an. Im Gegensatz zu akuten Schmerzen treten chronische Schmerzen auch bei Funktionsstörungen oder Krankheiten auf, gegen die unser Körper bereits seit längerer Zeit kämpft. Wenn Sie sich Sorgen machen, ob Ihre Schmerzen chronisch sind, sollten Sie Ihren Arzt zurate ziehen.

Aufgrund der unterschiedlichen Faktoren und Ursachen von Schmerzen, gibt es viele verschiedene Behandlungsarten. Schmerzmedikamente umfassen dabei sogenannte „NSAR“, also nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel, Kortikosteroide oder schmerzstillende Medikamente.

Bevor Sie sich für eine Schmerzbehandlung, wie beispielsweise in Form eines Gels oder einer Tablette entscheiden, ist es wichtig zu verstehen, warum die Schmerzen auftreten und wie diese am besten behandelt werden können. Ziehen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Arzt oder Apotheker zurate.

¹ Deutsche Schmerzliga e.V, Was ist Scmherz?, [ONLINE] Verfügbar unter: http://schmerzliga.de/was_ist_schmerz.html.
² GSK, Global Pain Index Research, Edelman Berland 2014., Bericht, S. 5, [ONLINE] Verfügbar unter: http://www.global-pain-index.com. [Zugriff am 20. April 2016].

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